Nachdem es im letzten Jahr zum Sommerurlaub in den Süden gegangen ist, war nun der Norden dran erobert zu werden. Obwohl ich bereits mehrere Male in Norwegen und Schweden zu Gast war, hatte ich Dänemark immer ausgespart. Zu Unrecht wie sich herausstellen sollte.
Beruflich musste ich für zwei Wochen nach Göteborg. Da ich das Wochenende frei hatte, blieb ausreichend Zeit um die Stadt zu erkunden. Zunächst ging es in den großen Slottsskogen. Dieser Park mitten in der Stadt bietet nicht nur eine sehr abwechslungsreiche Vegetation und tolle Ausblicke über die Stadt, sondern zusätzlich noch verschiedenste Tierarten die man in einer Art kleinem Tiergarten bestaunen kann.
Das Wetter sollte an jenem Wochenende annehmbar sein, und so ging es kurzentschlossen ins belgische Antwerpen. Den ersten Tag verbrachte ich bei schönstem Wetter im Trollenbos nahe der Metropole in Boon. In diesem Park findet alljährlich auch das große Tomorrowland Festival statt.
Im Herbst wurde kurzfristig der Mosel nochmal ein Besuch abgestattet. Zunächst ging es zur Burg Eltz, die mitten in einem Talkessel thront und eine der Burgen ist, die nie gewaltsam erobert wurde. Im Inneren konnte man mittels einer Führung viel über ihre spannende Geschichte erfahren, z. B., dass sie eigentlich drei Burgen in einer ist. Auch in den Schatzkammern kann man durch die Exponate einen wunderschönen Einblick in die vergangenen Epochen erhalten.
Es ist nur wenige Jahre her, da war ich schon einmal im Dinosaurier Park in Münchehagen. Da er aber wirklich toll war sollte es wieder dorthin gehen. Ein weiteres mal konnte man sich von den riesigen Dinosaurier Modellen faszinieren lassen und in eine längst vergessene Welt eintauchen.
Diesen Sommer ging es südwärts in den Urlaub. Nachdem der erste Zwischenstop in Kehl am Rhein eingelegt wurde, ging es von dort einfach nur kurz mit dem Fahrrad mittels Fahrrad- / Fussgängerbrücke über den Rhein ins französische Straßbourg. Größer könnte ein Kontrast nicht sein. Straßbourg mit seinem mittelalterlichen Charme und den wunderschönen alten Gebäuden in der gesamten Innenstadt und das eher funktional gebaute Kehl mit 60er Jahre Charme auf der gegenüberliegenden Rheinseite.
Ich hatte durch ein Gespräch erfahren, dass es in den Niederlanden einen reinen Tierpark nur mit Affen gibt. Nach kurzer Recherche zeigte sich, dass es sich hierbei um Apenheul in Apeldoorn handelte. Also gab es kurzerhand einen weiteren Punkt für die Tierparkliste.
Gerade einmal zwei Jahre ist es her, dass ich das letzte Mal im NaturZoo Rheine zu Besuch war. Aber auch jetzt im Herbst hat der Zoo seinen Reiz. Der Schwerpunkt liegt hier auf den vielen Affenarten, die sich hier beobachten lassen. Seien es die Kattas, Bartaffen, oder auch die beeindruckenden Dscheladas in ihrem großen Gehege. Insbesondere der Affenwald, wo man gewollt oder ungewollt hautnahen Kontakt mit Berberaffen aufnehmen kann hatte mich schon in meiner Kindheit beeindruckt.
Emsflower ist die größte Gärtnerei Europas in Emsbüren. Ich war schon ein paar mal im Ladenlokal, aber es gibt auch noch am Haupthaus angeschlossen einen Tel, in dem es verschiedene Gärten mit Tieren gibt. Ein Teil ist ein tropischer Garten mit vielen Pflanzen und einem großen Teich in dem eine Unmenge an Schmetterlingen verschiedenster Arten beobachtet werden können.
Die Zoobesuche in diesem Jahr ging weiter und es gab eine Premiere. Obwohl ich viele Jahre in Bochum studiert hatte, war mir nicht bekannt gewesen, dass es hier einen Tierpark gibt. So kam es, dass ich mir diesen an einem schönen Herbsttag als Ziel heraussuchte und wirklich erstaunt war. Der genaue Name ist Tierpark und Fossilium Bochum. Er ist nicht besonders groß, aber sehr schön.
