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Knocked Loose Artikel

22.05.2026 Knocked Loose

Deutsche Bank Park, Frankfurt (Deutschland)

(Canon PowerShot G7 X Mark II)

Metallica führten ihre 2024 begonnene M72 Tour weiter fort und der erste Stopp in Deutschland sollte der Deutsche Bank Park in Frankfurt sein. Dies zusätzlich nicht nur mit einem simplen Auftritt, sondern als sogenanntes No-Repeat Wochenende. Neben Frankfurt ist dies nur in drei weiteren Orten der Tour der Fall und pünktlich zum Freitag wurde das Wetter deutlich besser. Allerdings so deutlich, dass es schon extrem schweißtreibend war.
Den Reigen am ersten Tag durften Knocked Loose eröffnen. Die fünf Jungs aus Oldham County in den USA schwimmen gerade auf einer Erfolgswelle und wurden 2025 sogar für den Song „Suffocate“ den sie zusammen mit Poppy performt hatten für einen Grammy in der Kategorie Best Metal Performance nominiert. Eine Herausforderung für jeden Künstler an diesem Wochenende sollte die 360° Bühnewerden. Auf dieser verloren sich die Musiker und damit alle Zuschauer im Infield was von ihnen hatten, nutzten Knocked Loose den Kreis indem sie sich immer wieder im Kreis weiter bewegten (außer ihrem Schlagzeuger Pac Sun, der halt auf eine Position festgelegt war). Bryan Garris schmetterte einem direkt mit dem Opener „Blinding Faith“ vom aktuellsten Werk „You Won’t Go Before You’re Supposed To“ seine Hardcore Screams entgegen. Neben ihm waren ansonsten aber nur die Drums von Pac Sun zu hören. Die Saitenfraktion mit Nicko Calderon und Isaac Hale an den Gitarren sowie Kevin Otten am Bass bearbeiteten optisch ihre Instrumente, waren über die Stadion PA aber leider kaum bis gar nicht zu hören. Dies sollte sich durch den gesamten Auftritt der Band ziehen, wodurch es musikalisch leider mehr als dürftig war.
Das Stadion war leider erst zu einem guten Drittel gefüllt und sehr wahrscheinlich auch ob der schlechten Akustik wollte der Funken nicht so richtig überspringen. Die Reaktion fiel jedenfalls sehr verhalten aus. Immer wieder wurden mal die Arme in die Luft gehoben, es gab wohl auch vereinzelt im kleinen Rahmen Pit Versuche, aber alles in allem nichts wirklich überragendes. Davon ließ sich Garris nicht beirren und forderte die Menschen immer wieder auf mitzumachen oder mitzusingen. So spielte man sich durch das Set, welches vom aktuellen Album deutlich dominiert wurde. Die 40 Minuten, die ihnen zur Verfügung standen nutzten sie voll aus und kamen dann mit „Everything Is Quiet Now“ zum Ende.
Ich kannte die Band zuvor nicht und hatte bislang auch nichts von ihnen gehört. Die Bühnenperformance und auch die Ausstrahlung waren super, einzig die Akustik war eine einzige Katastrophe für die die Band aber nichts kann. Dadurch wollte die Stimmung einfach nicht aufkommen. So leid es mir für die Jungs tut war dies leider der absolute Tiefpunkt (aber glücklicherweise auch der einzige) des Wochenendes. Von jetzt an konnte es nur noch besser werden.

Setlist:

  • Blinding Faith
  • Don’t Reach For Me
  • Mistakes Like Fractures
  • Piece By Piece
  • Moss Covers All
  • Take Me Home
  • Hive Mind
  • Suffocate
  • Counting Worms
  • Deep In The Willow
  • Everything Is Quiet Now

 

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Bilder:

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