22.06.2025 Triptykon
Graspop Metal Meeting
Dessel (Belgien)
(Canon PowerShot G7 X Mark II)
Irgendwie war heute der Tag der schlecht besuchten Auftritte. Wie schon bei den Altmeistern Krokus und Savatage bei denen sich große Lücken im Publikum auftaten traf es dann auch Celtic Frost Nachfolger Triptykon. Leider war das große Marquee Zelt nur halb gefüllt, als Thomas Gabriel Fischer mit seinen Mitstreitern V. Santura an der Gitarre, Vanja Slajh am Bass und Hannes Grossmann am Schlagzeug kurz nach halb neun die Bühne betrat.
Grundsätzlich ist Blackmetal ja auch nicht für alle die zugänglichste Spielart des Metals aber wenn ich dass mit Nergals Messe vor zwei Tagen mit Behemoth vergleiche, dann hätte Triptykon ruhig etwas mehr Zulauf verdient gehabt. Denn Fischer handelte durchaus vergleichbare Themen in seinen Liedern ab, wie religiösen Fanatismus, Okkultismus und andere aus diesem Dunstkreis. Viel eigenes Schaffen hatte sich bis heute nicht ergeben und so speiste sich die Setlist zu Beginn mit „Goetia“ vom Erstling „Eparistera Daimones“ aus dem Jahre 2010, bevor man mit einigen Hits aus dem Celtic Frost Repertoire weiter machte. Die Menge, die sich versammelt hatte nahm Fischers Worte dankbar auf, die er langsam über sie ausbreitete. Viel Action vor und auf der Bühne ließ sich eh nicht erwarten und erstreckte sich dann auch nur auf jede Menge Nebel und Lichtfarbwechsel, wobei aber alles im düsteren gehalten wurde. Ganz so, wie auch die Songs waren. Über einen kurzen Abstecher ins zweite Album der Band „Melana Chasmata“ aus dem Jahre 2014 mit „Aurorae“ schloss man dann den Zirkel mit „The Prolonging“.
Es war schon beeindruckend dem Blackmetal Urgestein zuzuschauen und auch seiner Predigt an seine Jünger im Publikum zu lauschen. Es gab zwar im Grunde nur altes Material, aber das ging direkt unter die Haut. Das Set war mit nur 50 Minuten nicht wirklich lang, ließ einen am Ende aber doch zufrieden zurück. Leider war an diesem Tag auch Triptykon das Schicksal der anderen Größen ihrer Genres zu Teil geworden, dass nur wenige Zuschauer von ihnen Kenntnis nahmen. Dabei hatten sie das überhaupt nicht verdient. Einzig Judas Priest, die kurze Zeit später noch auf dem Infield spielen sollten, hatten wirklich volles Haus vor den Bühnen.
Setlist:
- Goetia
- Circle Of Tyrant (Celtic Frost Cover)
- Ground (Celtic Frost Cover)
- A Dying God Coming Into Human Flesh (Celtic Frost Cover)
- Aurorae
- The Prolonging
Weblinks:
| Triptykon Homepage der schweizer Band Triptykon. | |
| Graspop Metal Meeeting Homepage des Graspop Metal Meeting Festivals in Dessel (Belgien). |
























