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Motionless In White Artikel

19.06.2025 Motionless In White

Graspop Metal Meeting

Dessel (Belgien)

(Canon PowerShot G7 X Mark II)

Nach den recht seichten Klängen von Charlotte Wessels im Metal Dome ging es dann wieder zurück in die Sonne vor die South Stage um dort den deutlich härteren Klängen der amerikanischen Band Motionless In White zu lauschen. Für sie war es nicht der erste Auftritt auf dem Graspop, aber immerhin die Premiere auf der Main-Stage.
Auch wenn Sänger Chris „Motionless“ Cherulli angeschlagen war, so ließ er es sich nicht nehmen trotzdem alles was möglich war in diesen Auftritt zu stecken um ihn zu einer wirklich hervorragenden Show zu machen. Seiner Stimme waren die Einschränkungen auf jeden Fall nicht anzumerken. Begleitet wurde er von Ricky „Horror“ Olson sowohl stimmlich als auch an der Gitarre. Hinzu kam Bassist Justin Morrow, der mit seinen Zöpfen und der Schminke wie ein Horrorclown wirkte und auch immer wieder gesanglich Chris Cherulli unterstütze. Abgerundet wurde die Combo mit Ryan Sitkowski an der zweiten Gitarre, sowie Vinny Mauro an der Schießbude.
Musikalisch bewegten die Jungs sich leider nur in den letzten drei Alben. Den Auftakt bildeten mit „Disguise“ und „Thoughts & Prayers“ zwei Stücke vom 2019er Album „Disguise“ nur unterbrochen vom Stück „Necessary Evil“ vom 2017er Album „Graveyard Shift“. Das brachte schon mal ordentlich Bewegung auf und vor der Bühne bevor es dann zum Block des aktuellen Albums „Scoring The End Of The World“ über ging, welches aber auch schon drei Jahre auf dem Buckel hat. Die Band hatte keine Probleme die Menge um den Finger zu wickeln. Da wurde gemosht, die Circle-Pits gingen immer wieder auf und auch die Hände waren ständig in der Luft. Das war auf jeden Fall eine gelungen Main-Stage Premiere. Leider war der Slot nur eine Stunde lang bevor es mit „Eternally Yours“ hieß auf Wiedersehen zu sagen. Der hätte ruhig noch etwas länger sein können.
Alles in allem war ich sehr überrascht. Da ich die Band mir nur kurz vor dem Festival auf Youtube angeschaut hatte. Ich ahnte nicht, dass mich da solch eine Welle geballten Metalcores überrollen sollte. Wie oben schon geschrieben, merkte man Sänger Chris Cherulli zu keiner Zeit an, dass er angeschlagen sein sollte. Auch die anderen wirbelten permanent über die Bühne und zogen problemlos das Publikum mit. In diesem Sommer waren sie auf vielen Festivals zu Gast und ich muss sagen: Nicht zu unrecht! Eine Band, die sich in jedem Fall lohnt und die ihren Weg sicher unbeirrt weiter gehen wird.

Setlist:

  • Disguise
  • Necessary Evil
  • Thoughts & Prayers
  • Masterpiece
  • Sign Of Life
  • Slaughterhouse
  • Meltdown
  • Voices
  • Scoring The End Of The World
  • Soft
  • Eternally Yours

 

Weblinks:

Karte:

Bilder:

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